AUF EINEN BLICK:

Allgemein

Betrifft jeden, der mit dem Kran, am Kran oder in der Nähe arbeitet

Zuerst

Dieses Produkthandbuch benutzen

Folgende Symbole werden in diesem Produkthandbuch verwendet:

  1. Dies ist eine Handlungsanweisung und fordert zu einem Arbeitsschritt auf.
  • Dies ist das Ergebnis einer Handlung und schildert, was am Gerät passiert.
  • Dies ist eine Aufzählung.
Nur bei…

Ein gestrichelt eingerahmter Abschnitt gilt nur für bestimmte Bauarten, Varianten oder Optionen. Die Bedingung, unter der der Abschnitt gültig ist, ist zu Beginn in der Überschrift „Nur bei…“ angegeben.

Hinweise zum Produkthandbuch

Lesen Sie vor der Arbeit das Produkthandbuch sorgfältig durch. Beachten Sie in jedem Fall auch weitere Produkthandbücher für Zubehör und Komponenten.

Das Produkthandbuch danach in der Nähe des Krans aufbewahren. Es muss für jeden zugänglich sein, der mit dem oder am Kran arbeitet.

Das Produkthandbuch bei Verkauf, Vermietung o.ä. immer zusammen mit dem Kran weitergeben.

Bei reduzierter Ausstattung ohne Fahrantrieb oder Hauptträgeranschlussplatte und Schrauben von ABUS gelten die dementsprechenden Kapitel im Produkthandbuch nicht.

Hinweis zur Bezeichnung „KRAN“

In dem Produkthandbuch wird von dem Gebrauch des Fahrwerksträgers zusammen mit einem Hauptträger als Verwendung eines Kranes ausgegangen. Daher werden kranspezifische Bezeichnungen benutzt. Andere Anwendungsfälle werden dadurch nicht ausgeschlossen, die entsprechenden Angaben gelten sinngemäß.

Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Der Fahrwerksträger fährt mit beiden Laufrädern auf einer Kranbahn oder Katzbahn. Er ist für Krane und Laufkatzen innerhalb der maximalen Tragfähigkeit bestimmt.

  • Der Fahrwerksträger fährt in einem Arbeitsbereich entlang einer Kranbahn oder Katzbahn.
  • Der Fahrwerksträger darf nicht mit schneller Fahrgeschwindigkeit mit anderen Fahrwerksträgern auf der selben Kranbahn oder dem Endanschlag der Kranbahn zusammenstoßen. Dies wird durch redundant geschaltete Kranfahrgrenzschalter und redundant geschaltete Zusammenfahrsicherungen sichergestellt.
  • Der Fahrwerksträger darf im Freien betrieben werden, wenn dieser dementsprechend ausgestattet ist. Dazu müssen unter anderem Öffnungen abgedichtet sein, der Fahrwerksträger entsprechend lackiert sein, über Regenschutzhauben verfügen, der Hauptträgeranschluss gegen eindringendes Wasser geschützt sein und die Gefährdungen durch Eis, Wind, Regen, Staub und anderen Umwelteinflüssen durch den Betreiber berücksichtigt sein.

Siehe „Allgemeines Produkthandbuch für ABUS Krane“ Abschnitt „Kran für den Betrieb in nicht-wettergeschützten Umgebungen ausrüsten“.

  • Dieses Produkthandbuch beschreibt die Nutzung, Montage, Demontage und Wartung der enthaltenen Bauteile wie Laufräder, Kranfahrantrieb, Führungsrollen, Klemmstück und Entgleisungsschutz. Es enthält keine Vorgaben zur Konstruktion oder zur Ausführung der aus Ihnen hergestellten Maschine. Die Fahrwerksträger bzw. Vorsatzstücke sind eine unvollständige Maschine. Die Einsatzgrenzen ergeben sich aus den Datenblättern beziehungsweise anderen mitgelieferten Dokumenten.
  • Für die Risiken und Gebrauchstauglichkeit sind die Fertigungstoleranzen beim Herstellungs- und Montageprozess sowie die elektrische Ansteuerung von entscheidender Bedeutung. Dazu sind die Herstelltoleranzen des Kranes sowie die Kranbahntoleranzen zu beachten. Die Verantwortung bei der Verwendung liegt beim Anwender dieser Komponenten. Die Fahrwerksträger und die Vorsatzstücke sind keiner Prüflast unterzogen worden.
  • Die schweißtechnische Qualifikation des Anwenders muss mindestens EXC 3 nach DIN EN 1090 entsprechen. Schweißungen an den Fahrwerksträgern können zu Kerben führen, welche die zu erwartende Betriebsdauer beeinflussen. Eine entsprechende Befähigung zum Schweißen dynamisch belasteter Bauteile muss vorhanden sein.

Vorschriften

Die Anlage ist zum Zeitpunkt der Herstellung nach europäischen Normen, Regeln und Vorschriften gebaut und geprüft. Welche Grundsätze bei der Konstruktion und beim Bau zugrunde gelegt wurden, ist in der Konformitätserklärung bzw. der Einbauerklärung angegeben. Die Grundsätze müssen auch beim Montieren, Betreiben, Prüfen und Instandhalten eingehalten werden, ebenso die gültigen Arbeitssicherheitsbestimmungen.

Welche der Vorschriften im jeweiligen Einzelfall gilt, hängt stark vom Einsatz des Krans und von landesspezifischen Vorschriften ab. Die gültigen und aktuellen Vorschriften und Arbeitssicherheitsbestimmungen prüfen und einhalten! Siehe auch Konformitätserklärung bzw. Einbauerklärung.

Gewährleistung

  • ABUS übernimmt keine Haftung für Schäden, die verursacht wurden durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, von nicht ausreichend ausgebildetem Personal, durch nicht sachgerecht durchgeführte Arbeiten, durch Veränderungen, Umbauten oder sonstige Änderungen am Kran oder an Komponenten des Krans, die nicht durch ABUS gestattet wurden.
  • Der Anspruch auf Gewährleistung verfällt, wenn Bauteile in eigener Verantwortung geändert werden, der Kran oder Komponenten des Krans anders als in diesem Produkthandbuch beschrieben montiert, verwendet oder gewartet werden oder keine Original ABUS-Ersatzteile genutzt werden.
  • Sicherer Betrieb des Krans oder von Komponenten des Krans ist nur gewährleistet, wenn Original ABUS-Ersatzteile verwendet werden.

Der Fahrwerksträger

Gerätebeschreibung Fahrwerksträger

Detailansicht Fahrwerksträger

Gerätebeschreibung Fahrwerksträger

Detailansicht Fahrwerksträger V500

Gerätebeschreibung Fahrwerksträger
  • 1: Fahrwerksträger
  • 2: Stoßfläche
  • 3: Kranfahrantrieb
  • 4: Laufrad, angetrieben
  • 5: Laufrad, nicht angetrieben
  • 6: Sicherheitspuffer

Gerätebeschreibung Vorsatzstück

Gerätebeschreibung Vorsatzstück
  • 1: Vorsatzstück
  • 2: Kranfahrantrieb
    (hier Variante AZP)
  • 3: Laufrad, angetrieben
  • 4: Sicherheitspuffer

Leistungsmerkmale

Die Fahrwerksträger:

  • Die Fahrwerksträger sind vollautomatisch geschweißte Kastenträger.
  • Die Fahrwerksträger werden durch hochfeste HV-Schrauben mit dem Hauptträger verbunden.
  • Die Fahrwerksträger haben (je nach Breite der Kranbahn) Laufräder mit Spurkränzen, die einen gleichmäßigen Lauf auf der Kranbahn ermöglichen und den Laufkran nicht entgleisen lassen.
  • Die Fahrwerksträger haben Sicherheitspuffer, um Schäden zu vermeiden, wenn der Kran gegen das Ende der Kranbahn oder gegen einen anderen Kran fährt.
  • Die Fahrwerksträger können mit einem zusätzlichen Entgleisungsschutz an allen vier Laufrädern ausgestattet werden (Option).
  • Die Fahrwerksträger können mit Führungsrollen ausgestattet werden (Option), um Toleranzen der Kranbahn auszugleichen. Dafür bekommt einer der beiden Fahrwerksträger an beiden Laufrädern je zwei waagerechte Führungsrollen. Sie laufen links und rechts eng an der Kranbahn. Der Kran wird auf diese Weise einseitig eng geführt. Die andere Seite hat sehr breite Laufräder, um die Toleranz auszugleichen.

Der andere Fahrwerksträger (ohne Führungsrollen) kann zusätzlich an beiden Laufrädern mit einem Entgleisungsschutz ausgestattet werden (Option).

Die Fahrwerksträger der Baugröße 280, 350 und 420:

  • Die Fahrwerksträger der Baugrößen 280, 350 und 420 haben am angetriebenen Laufrad ein Klemmstück.
  • Die Fahrwerksträger der Baugrößen 280, 350 und 420 haben im Inneren eine spezielle Versteifung, Klemmsteife genannt, die die Belastung vom Hauptträger auf die Fahrwerksträger überträgt.

Die Fahrwerksträger der Baugröße 500:

  • Die Fahrwerksträger der Baugröße 500 sind geschweißte Kastenprofile mit optimierter Kontur für hohe Radlasten.
  • Die Fahrwerksträger der Baugröße 500 zeichnen sich durch Robustheit und Steifheit aus.

Die Vorsatzstücke der Baugröße 130-420:

  • Die Vorsatzstücke sind vollautomatisch geschweißte U-Profile mit eingebautem Fahrwerk.
  • Die Vorsatzstücke werden durch eine Schweißverbindung mit dem Hauptträger verbunden.
  • Die Vorsatzstücke haben (je nach Breite der Kranbahn) Laufräder mit Spurkränzen, die einen gleichmäßigen Lauf auf der Kranbahn ermöglichen und den Laufkran nicht entgleisen lassen.
  • Die Vorsatzstücke haben Sicherheitspuffer, um Schäden zu vermeiden, wenn der Kran gegen das Ende der Kranbahn oder gegen einen anderen Kran fährt.
  • Die Vorsatzstücke können mit einem zusätzlichen Entgleisungsschutz an allen vier Laufrädern ausgestattet werden (Option).
  • Die Vorsatzstücke können mit Führungsrollen ausgestattet werden (Option).

Fahrwerksträger entsorgen

Wenn der Fahrwerksträger entsorgt werden soll:

  1. Den Fahrwerksträger so weit wie möglich zerlegen.
  2. Örtliche Vorgaben zur Entsorgung und Wiederverwertung beachten.
  3. Die Einzelteile nach Materialien getrennt umweltverträglich entsorgen:
  • Kunststoffteile als Kunststoffabfall zur Wiederverwertung geben.
  • Bremsbeläge und Rutschkupplungsbeläge ausbauen und als Vielkomponenten als Sondermüll entsorgen.
  • Öl oder Fett aus den Kranfahrantrieben entfernen und als Schmierstoff entsorgen.
  • Leitungen und Steckverbindungen nach Materialien trennen und zur Wiederverwertung geben.
  • Stahlkonstruktion als Metallschrott zur Wiederverwertung geben.
  • Elektronik-Bauteile als Elektronik-Schrott entsorgen.
elektrogesetz_muelleimer_ohne_balken_002
Dieses Produkt bzw. Elektrogerät darf am Ende seiner Lebensdauer nicht im Hausmüll entsorgt werden.

Montieren und anschließen

Betrifft jeden, der am Kran arbeitet, bevor er genutzt wird

Der Betreiber des Krans ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Inbetriebnahme-Personals verantwortlich.

Beispiele für befähigte Personen:

  • Personen mit umfassender Kenntnis durch fachliche Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrik von Kranen.
  • Personen mit ausreichender Erfahrung in Betrieb, Montage und Wartung von Kranen.
  • Personen mit umfassender Kenntnis von entsprechenden Regeln der Technik, Richtlinien und Sicherheitsvorschriften, die im jeweiligen Land gelten.
  • Personen mit regelmäßiger Schulung durch ABUS.

ABUS übernimmt keine Haftung für Schäden durch nicht sachgemäße und von nicht qualifizierten Personen durchgeführte Inbetriebnahmen.

ABUS empfiehlt, die Inbetriebnahme von ABUS-Montageteams ausführen zu lassen.

Kranbahn montieren

Damit der Laufkran ruhig, gleichmäßig und ohne starken Verschleiß fährt, muss die Kranbahn ordentlich verlegt sein. Sonst fährt der Laufkran unruhig und die Laufräder verschleißen schneller.

Die Auslegung und Montage der Kranbahn muss bei der Konstruktion des Gebäudes berücksichtigt werden und gemeinsam mit dem Architekten und Statiker geplant werden.

Unter anderem folgende Punkte beachten:

  1. Hallenstützen und Hallenriegel oder Betonstützen und Betonbinder sowie die Konsolen so auslegen, dass die Kranbahn problemlos angeschweißt werden kann.
  2. Schweißen nur durch Betriebe durchführen lassen, die nach EN 1090 EXC-3 zertifiziert sind.
  3. Schweißnähte entsprechend dieser Norm überwachen.
  4. Schweißnähte mindestens auslegen nach Bewertungsgruppe B der DIN EN ISO 5817.
  5. Vor dem Schweißen die Ankerplatten (in der Betonkonsole) oder die Stahlkonsolen (an der Hallenstütze) reinigen. Sie müssen frei von Schmutz, Rost, Zunder, Farbe, Fett und Öl sein.
  6. Kranbahnstöße unter einem Winkel von 45 Grad schneiden. Schnittkanten entgraten und reinigen. Die Lücken zwischen den Kranbahnen sollen so klein wie möglich sein. Die aneinanderstoßenden Kranbahnteile dürfen nicht seitlich oder nach oben oder unten versetzt sein.
  7. Bei geschraubten Kranbahnen: Alle Schrauben mit dem richtigen Anzieh-Drehmoment festschrauben.
  8. Kranschienen reinigen. Sie müssen frei von Fett, Öl, Farbe und Schmutz sein.
  9. Kranbahn mit geeigneten Endanschlägen sichern.
  10. Gesamte Kranbahn mit einem passenden Korrosionsschutz versehen (z. B. anstreichen).

Montageübersicht

Die folgenden Abschnitte schildern die Montage des Fahrwerksträgers.

Vorsatzstück anschweißen

Die gefasten Kanten des Vorsatzstückes können mit einer Schweißnaht mit der weiteren Konstruktion des Krans verbunden werden.

Beim Anschweißen der Vorsatzstücke müssen unter anderem folgende Punkte beachtet werden:

  1. Schweißen nur durch Betriebe durchführen lassen, die nach EN 1090 EXC-3 zertifiziert sind.
  2. Schweißnähte entsprechend dieser Norm überwachen.
  3. Schweißnähte mindestens auslegen nach Bewertungsgruppe B der DIN EN ISO 5817.
  1. Schweißzusatzwerkstoff, den Stoßflächen entsprechend, für Baustahl S355 auslegen.
  1. Vor dem Schweißen die jeweiligen Stoßflächen reinigen.

Sie müssen dem Reinheitsgrad SA 2 ½ nach DIN EN ISO 12944 entsprechen und frei von Schmutz, Rost, Zunder, Farbe, Fett und Öl sein.

Sicherheitspuffer montieren

Falls Sicherheitspuffer nicht montiert sind:

Pufferplatte

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Kranpuffer einschrauben 3.JPG
Sicherheitspuffer
  1. Sicherheitspuffer (4x) in die Pufferplatten einschrauben. Ca. 30 Nm.

Der Sicherheitspuffer muss Kontakt zur Pufferplatte haben und es darf kein Spalt dazwischen sein, da sonst der Stoß über die Schraube abgefangen wird und nicht über den Sicherheitspuffer selbst.

Fahrwerksträger anschrauben

Fahrwerksträger zuordnen

Buchstabenkennung

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Fahrwerkträger zuordnen 3.JPG
Stoßflächen
  1. Buchstabenkennung A und B (für die Montagereihenfolge) am Hauptträger und an den Fahrwerksträgern suchen.
  2. Beide Fahrwerksträger so an die Stoßflächen des Hauptträgers legen, dass die Buchstabenkennungen übereinstimmen.

Schraubverbindung vorbereiten

Farbreste

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Stoßflächen reinigen 3.JPG
Stoßfläche
  1. Die Stoßflächen auf der gesamten Fläche gründlich reinigen.

Es darf kein Rost, Schmutz, Farbe oder ähnliches darauf sein.

  1. Fahrwerksträger vor den Hauptträger heben. Die Lochbilder müssen übereinanderstehen.

HV-Schrauben prüfen

  1. HV-Schrauben prüfen: Die HV-Schrauben müssen diesen Anforderungen entsprechen:

Werkstoff

Größe

Schmierung

HV-Schraube (Sechskant)

10.9
HV
tZn

M20

Unterleg-Scheibe

C 45
HV
tZn

HV 21

MoS2

HV-Mutter (Sechskant)

10
HV
tZn

M20

MoS2

  • Die HV-Schrauben und die Befestigungsplatte mit den HV-Muttern dürfen maximal 2-mal mit Anzieh-Drehmoment angezogen werden. Wurden Sie mehr als 2-mal mit Anzieh-Drehmoment angezogen, müssen die HV‑Schrauben und die Befestigungsplatten mit den HV-Muttern verschrottet werden.

Sollte es während der Montage nötig sein, die HV-Schrauben zu lösen, können dieselben HV‑Schrauben maximal 1-mal wiederverwendet werden, da die Schmierung sonst nicht mehr ausreichend ist!

  • Die HV-Muttern und Unterlegscheiben müssen verzinkt und MoS2-geschmiert sein.
  • HV-Schrauben, die längere Zeit an einem Kran montiert waren, dürfen nicht wiederverwendet werden.

Die Fahrwerksträger werden zuerst nur handfest montiert. Endgültig festgeschraubt (mit Anzieh-Drehmoment) werden sie erst, nachdem der Kran auf der Kranbahn liegt und die Katze sowie alle anderen Komponenten montiert sind. Dadurch können sich die Hauptträger setzen und der Kran liegt nicht verspannt auf der Kranbahn. Siehe „Fahrwerksträger festschrauben“.

Fahrwerksträger anschrauben

Klemmsteife

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Verschraubungsset einbringen 3.JPG
Befestigungsplatte
  1. Nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 280, 350 und 420: Die Klemmsteife im Fahrwerksträger nicht verschieben, ausbauen oder beschädigen.
  2. Befestigungsplatte in den Fahrwerksträger bringen und passend an das Lochbild halten.

HV-Schraube mit Unterlegscheibe

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Schrauben einstecken 3.JPG
  1. Unterlegscheiben auf die HV-Schrauben stecken mit der Fase (Abschrägung) zum Schraubenkopf.
  2. HV-Schrauben und Unterlegscheiben von außen in die Schraublöcher stecken und lose festschrauben.
  1. Nach demselben Ablauf den zweiten Fahrwerksträger anschrauben.

Handloch verschließen

Handloch

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Handloch verschließen 3.JPG
Verschlussdeckel
  1. Handloch mit Verschlussdeckel verschließen.
Nur bei Regen oder Tauwasser

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Kran mit Regen oder Tauwasser in Berührung kommt (z.B. Betrieb im Freien, halboffene Halle etc.)

Stoßflächen abdichten

Der Spalt zwischen den beiden Stoßflächen muss abgedichtet werden, damit kein Wasser eindringen kann und die Metallteile rosten können.

Fuge

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Stoßflächen abdichten 3.jpg
Dichtmasse
  1. Dichtmasse (mitgeliefert) mit Auspresspistole in die Fuge zwischen Hauptträger und Fahrwerksträger spritzen. Nur links, rechts und oben verfugen.

Die Fuge unten bleibt frei, damit eingedrungenes Wasser ablaufen kann.

  1. Dichtmasse in der Fuge glattziehen.
  2. Verschmierte Dichtmasse wegputzen.
  3. Bei Bedarf Dichtmasse überlackieren. Die Dichtmasse ist nass in nass verarbeitbar, es ist also keine Trocknungszeit nötig.

Lackschäden ausbessern

  1. Lackschäden von Transport und Montage ausbessern.

Fahrwerksträger festschrauben

Nachdem alle Komponenten montiert sind, hat sich der gesamte Kran durch das Gewicht gesetzt und entspannt. Daher dürfen die Fahrwerksträger erst jetzt mit Anzieh-Drehmoment angezogen werden.

Mittlere HV-Schraube

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Schrauben festschrauben 3.JPG
Restliche HV-Schrauben
  • HV-Schrauben nur mit geeignetem Drehmomentschlüssel festschrauben.
  • Keinen Schlagschrauber verwenden.
  • HV-Schrauben nicht mit dem Drehwinkelverfahren anschrauben.
  1. Die mittleren HV-Schrauben auf beiden Seiten (links und rechts am Fahrwerksträger) festschrauben. 300 Nm mit Drehmomentschlüssel.
  2. Dann die restlichen HV-Schrauben abwechselnd links und rechts festschrauben. 300 Nm mit Drehmomentschlüssel.
  3. Danach alle HV-Schrauben in derselben Reihenfolge endgültig festschrauben. 450 Nm mit Drehmomentschlüssel.

Hinweis

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Markierung HV-Schraube 3.jpg

Die HV-Schrauben mit einem Permanentmarker mit einer durchgängigen Linie vom Schraubkopf über die Unterlegscheibe bis auf das Blech markieren. Dies dient dem Nachweis, dass alle HV-Schrauben mit Anzieh-Drehmoment angezogen wurden.

Prüfen

Betrifft jeden, der den Kran gemäß Arbeitssicherheitsbestimmungen prüft und abnimmt

Die Fahrwerksträger müssen regelmäßig geprüft werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Der Betreiber ist für diese wiederkehrende Prüfung verantwortlich.

Zuerst

Prüfabstände

Die wiederkehrende Prüfung findet mindestens einmal pro Jahr statt.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine häufigere wiederkehrende Prüfung nötig. Gründe sind:

  • Häufiges Arbeiten mit Nennlast.
  • Arbeit im Mehrschichtbetrieb.
  • Häufige Benutzung.
  • Staubige oder aggressive Umgebung.

Der Betreiber ist verantwortlich, die Voraussetzungen zu prüfen und die Prüfabstände festzulegen. ABUS steht bei Fragen gerne zur Verfügung.

Anforderungen an den Prüfer

Der Betreiber des Krans ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Prüfers verantwortlich.

Beispiele für befähigte Personen:

Personen mit umfassender Kenntnis durch fachliche Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrik von Kranen.

  • Personen mit ausreichender Erfahrung in Betrieb, Montage und Wartung von Kranen.
  • Personen mit umfassender Kenntnis von entsprechenden Regeln der Technik, Richtlinien und Sicherheitsvorschriften, die im jeweiligen Land gelten.
  • Personen mit regelmäßiger Schulung durch ABUS.

Umfang der Prüfung

Die befähigte Person, die den Kran prüft, ist für den Umfang und die Art der Prüfung verantwortlich.

Übersicht: Kran prüfen

Neben den hier beschriebenen Punkten müssen auch alle Punkte geprüft werden, die in anderen mitgelieferten Produkthandbüchern beschrieben sind.

Die Entscheidung, ob der Kran in einem einwandfreien Zustand ist, liegt ausschließlich beim Prüfer. Werden Mängel festgestellt, müssen sie beseitigt werden. Der Prüfer entscheidet, ob der Kran danach erneut geprüft werden muss.

Werden durch die vor Ort geltenden Vorschriften weitere Prüfungen verlangt, diese ebenfalls durchführen.

Zusätzlich mindestens diese Punkte prüfen:

  1. Spurkranzverschleiß prüfen. Siehe „Spurkranzverschleiß prüfen“.
  2. Nur bei Vorabschaltung oder Endabschaltung: Bremsweg des Fahrwerksträgers im Grenzschalterbereich prüfen. Siehe „Bremsweg prüfen“.
  3. Verschleiß der Führungsrollen prüfen. Siehe „Verschleiß der Führungsrollen prüfen“.
  4. Durchmesser der Laufräder prüfen. Siehe „Durchmesser der Laufräder prüfen“.
  5. Zustand der Sicherheitspuffer prüfen. Siehe „Zustand Sicherheitspuffer prüfen“.

Spurkranzverschleiß prüfen

Nur bei Laufrädern mit Spurkranz

Die Kerben in den Spurkränzen zeigen den Verschleiß der Spurkränze an.

Spurkränze

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Spurkranzverschleiß prüfen 3.JPG
Kerben
  1. Spurkränze der Laufräder prüfen: Die Spurkränze dürfen nicht soweit abgenutzt sein, dass im Spurkranz (statt der Kerben) ein durchgehender Spalt zu sehen ist. Ansonsten Laufräder austauschen.

Bremsweg prüfen

Nur bei Vorabschaltung oder Endabschaltung

Im laufenden Betrieb wird die Bremse der Kranfahrantriebe abgenutzt. Dadurch verlängert sich der Bremsweg des Krans. Dadurch kann es passieren, dass der Kran mit zu hoher Geschwindigkeit gegen den Endanschlag der Kranbahn prallt und die Tragkonstruktion (z. B. das Gebäude) zu stark belastet.

  1. Last an den Lasthaken hängen, die der maximalen Tragfähigkeit des Krans entspricht.
  2. Kran in den Grenzschalterbereich fahren.
  3. Bremsweg prüfen:

Bei Vorabschaltung: Der Kran darf kurz vor dem Endanschlag nur noch mit langsamer Fahrgeschwindigkeit fahren.

Bei Endabschaltung: Der Kran muss kurz vor dem Endanschlag zum Stehen kommen.

  1. Ist der Bremsweg zu lang: Bremse am Kranfahrantrieb einstellen. Siehe Dokumentation der Kranfahrantriebe.

Verschleiß der Führungsrollen prüfen

Nur bei vierrolligen Führungsrollen

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn die Führungsrollen-Einheit aus vier Führungsrollen pro Fahrwerksträgerseite besteht.

Die Führungsrollen müssen zunächst festgeklemmt werden, um den Verschleiß prüfen zu können.

Halter festklemmen

Drehbarer Halter für FührungsrollenHalter am Fahrwerksträger

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Halter festklemmen.jpg
Spalt zwischen drehbarem Halter und Halter im Fahrwerksträger
  1. Den drehbaren Halter so drehen, dass er genau parallel zur Kranschiene steht.
  2. In den Spalt zwischen Halter am Fahrwerksträger und drehbarem Halter einen Keil stecken, um die Führungsrolleneinheit festzuklemmen.
  1. Der drehbare Halter kann sich nun nicht mehr verstellen.
  1. Jetzt den Abstand zwischen den vorderen und hinteren Führungsrollenpaaren und der Kranschiene messen, wie im folgenden Abschnitt beschrieben.
Nur bei Führungsrollen

Der Verschleiß der Führungsrollen wird anhand des Abstands zwischen Führungsrollen und Kranschiene geprüft.

Verschleiß prüfen

Führungsrolle

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Führungsrollen prüfen 3.JPG
Kranschiene
  1. Auf beiden Seiten den Abstand zwischen Führungsrolle und Kranschiene messen.
  2. Der Abstand (zwischen Führungsrolle und Kranschiene) darf auf beiden Seiten zusammen nicht größer sein als in der Tabelle angegeben.

Ist der Abstand größer, müssen die Führungsrollen getauscht werden.

Baugröße (Laufrad-Durchmesser)

Max. Abstand (zusammengerechnet) auf beiden Seiten zur Kranschiene.

Abstand (zusammengerechnet) auf beiden Seiten bei neuen Führungsrollen

130

11 mm

5 mm

160

11 mm

5 mm

200

11 mm

5 mm

280

11 mm

5 mm

350

14 mm

5 mm

420

14 mm

5 mm

500

14 mm

5 mm

Durchmesser für neue Führungsrollen bestimmen

Ist der Abstand zwischen Führungsrolle und Kranschiene zu groß (siehe vorheriger Abschnitt) müssen die Führungsrollen getauscht werden.

Beim Betrieb des Krans verschleißen jedoch die Führungsrollen und die Kranschiene. Da aber nur die Führungsrollen getauscht werden können, kann es nötig sein, für den Austausch größere Führungsrollen zu verwenden als zuvor, um den Verschleiß der Kranschiene auszugleichen.

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Führungsrolle Durchmesser 3.jpg
Führungsrolle
  1. Falls möglich: Durchmesser der Führungsrolle oberhalb der Kranschiene messen.

Dieser Bereich der Führungsrolle hat häufig keinen Kontakt zur Kranschiene und kann daher zum Bestimmen des ursprünglichen Durchmessers genutzt werden.

  1. Den Durchmesser der neuen Führungsrollen bestimmen:
  • Der Abstand zwischen den Führungsrollen und der Kranschiene sollte möglichst nahe an 5 mm (siehe auch Tabelle zuvor) herankommen. Dies gilt für die gesamte Länge der Kranbahn.
  • Der Abstand zwischen den Führungsrollen und der Kranschiene darf nicht kleiner als 5 mm. Dies gilt für die gesamte Länge der Kranbahn.

Durchmesser der Laufräder prüfen

Im laufenden Betrieb werden die Laufflächen der Laufräder abgenutzt. Dadurch verringert sich der Durchmesser der Laufräder.

Laufrad freilegen

Pufferplatte

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Pufferplatte abschrauben.jpg
KunststoffscheibeSelbstsichernde Mutter
  1. Selbstsichernde Muttern (4x) abschrauben.
  2. Ab Baugröße 160: Kunststoffscheiben (4x) abnehmen.
  3. Pufferplatte abnehmen.

Durchmesser messen

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Laufrad Durchmesser messen 3.jpg
  1. Den Durchmesser des Laufrads an mehreren Stellen über die Breite des Laufrades messen.
  1. Der Durchmesser darf nicht kleiner sein als in der Tabelle angegeben.

Ist der Durchmesser kleiner, muss das Laufrad getauscht werden.

Baugröße

Maximal zulässiger Verschleiß

Minimaler Durchmesser des Laufrades

130

-3 mm

127 mm

160

-3 mm

157 mm

200

-4 mm

196 mm

280

-5 mm

275 mm

350

-5 mm

345 mm

420

-5 mm

415 mm

500

-5 mm

495 mm

Durchmesser-Unterschied messen

Zusätzlich müssen die angetriebenen Laufräder des Krans einen möglichst ähnlichen Durchmesser haben, damit der Kran gleichmäßig auf der Kranbahn fährt.

Daher ist der Durchmesser-Unterschied an den (gegenüberliegenden) angetriebenen Laufrädern begrenzt.

Nur bei Quadro-Kranfahrantrieb und bei 8-Rad-Kran: Der Durchmesser muss nicht bei allen angetriebenen Laufrädern möglichst ähnlich sein, sondern muss nur an den jeweils gegenüberliegenden Laufrädern des Krans möglichst ähnlich sein.

  1. Durchmesser-Unterschied an den (gegenüberliegenden) angetriebenen Laufrädern feststellen.

Der Durchmesser-Unterschied darf nicht größer sein als in der Tabelle angegeben.

Weicht der Unterschied im Durchmesser mehr voneinander ab, müssen die Laufräder getauscht werden.

Maximaler Durchmesser-Unterschied der beiden angetriebenen Laufräder.

Baugröße

Bei weniger beanspruchtem Kran (Nutzung entsprechend S2 oder B3)

Bei stark beanspruchtem Kran (Nutzung entsprechend S3 oder B4)

130

2 mm

1 mm

160

2 mm

1 mm

200

2 mm

1 mm

280

3 mm

1,5 mm

350

3 mm

1,5 mm

420

3 mm

1,5 mm

500

3 mm

1,5 mm

Zustand Sicherheitspuffer prüfen

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Zustand Kranpuffer prüfen 3.JPG
Sicherheitspuffer
  1. Alle Sicherheitspuffer prüfen. Die Sicherheitspuffer dürfen nicht porös, gequetscht, krumm oder anderweitig beschädigt sein.
  2. Material der Sicherheitspuffer am gesamten Umfang prüfen. Der Kunststoff darf an keiner Stelle Risse an der Oberfläche haben.
  3. Die Sicherheitspuffer mit dem Finger eindrücken. Die Sicherheitspuffer müssen sich geringfügig eindrücken lassen und verformbar sein.
  1. Ist einer der Sicherheitspuffer auch nur ansatzweise beschädigt, alle Sicherheitspuffer am Kran austauschen.
  2. Lässt sich einer der Sicherheitspuffer nicht eindrücken, alle Sicherheitspuffer am Kran austauschen.

Instand halten

Betrifft jeden, der den Kran instand hält, repariert oder umbaut

Der Betreiber des Krans ist für die Auswahl und die richtige Qualifikation des Instandhaltungs-Personals verantwortlich.

Beispiele für befähigte Personen:

  • Personen mit umfassender Kenntnis durch fachliche Ausbildung im Maschinenbau und in der Elektrik von Kranen.
  • Personen mit ausreichender Erfahrung in Betrieb, Montage und Wartung von Kranen.
  • Personen mit umfassender Kenntnis von entsprechenden Regeln der Technik, Richtlinien und Sicherheitsvorschriften, die im jeweiligen Land gelten.
  • Personen mit regelmäßiger Schulung durch ABUS.

ABUS übernimmt keine Haftung für Schäden durch nicht sachgemäße und von nicht qualifizierten Personen durchgeführte Instandhaltungen.

ABUS empfiehlt, die Instandhaltung vom ABUS-Service ausführen zu lassen.

Nur Original ABUS-Ersatzteile verwenden. Ansonsten verfällt der Anspruch auf Gewährleistung.

Hinweise zur Sicherheit beim Instand halten

Folgende Sicherheitshinweise bei allen Instandhaltungs-Arbeiten am Kran beachten:

  • Netzanschlussschalter ausschalten. Schalter sichern, damit er nicht aus Versehen wieder eingeschaltet wird.
  • Netztrennstecker von der Steckdose am Kranschützkasten abziehen. Steckdose mit Vorhängeschloss sichern, damit der Netztrennstecker nicht aus Versehen wieder eingesteckt wird.
  • Geeignete Hubbühne und Absturzsicherung verwenden.
  • Arbeitsbereich um Hubbühne ausreichend absperren.
  • Weitere Krane auf derselben Kranbahn oder Krane über oder unter dem instand zu haltenden Kran ausschalten. Schalter sichern, damit sie nicht aus Versehen wieder eingeschaltet werden. Andere Krane könnten sonst die Hubbühne umwerfen oder gegen den instand zu haltenden Kran stoßen.
  • Personen im Umkreis über Instandhaltung informieren.
  • Arbeiten an der Kranelektrik nur durch ausgebildete Elektrofachkräfte!
  • Auch nach dem Drücken des Not-Halt-Tasters liegen hohe Spannungen in den Schützkästen an, die zum Tod führen können.

Angetriebenes Laufrad demontieren

Ist das Laufrad beschädigt oder abgenutzt, muss es durch ein neues Laufrad ersetzt werden.

Die Bilder zeigen die Demontage eines Laufrades der Baugröße 130. Die Demontage von größeren Laufrädern unterscheidet sich nicht wesentlich davon.

Kran vorbereiten

  1. Arbeitssicherheitsbestimmungen beachten.
  2. Fahrwerksträger in der Nähe des Laufrades aufbocken.

Kranfahrantrieb demontieren

KupplungSteckergehäuse

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Stecker abziehen neue Box 3.jpg
Anschlussleitung
  1. Steckergehäuse am Fahrantrieb öffnen.
  2. Anschlussleitung von der Kupplung abziehen.
  1. Gewicht des Fahrantriebs feststellen. Siehe Produkthandbuch ABUS-Fahrantrieb.
  2. Fahrantrieb so sichern, dass das Gewicht gefahrlos gehalten wird und die Abtriebswelle nicht belastet wird (z. B. in Rundschlinge hängen).

Rippschrauben

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Fahrantrieb raus 3.jpg
KranfahrantriebRippschrauben
  1. Rippschrauben (4x) ausschrauben.
  2. Kranfahrantrieb herausziehen.

Laufrad freilegen

Nur beI baugröße 130 bis 420

Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 130 bis 420.

Pufferplatte

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Pufferplatte abschrauben.jpg
KunststoffscheibeSelbstsichernde Mutter
  1. Selbstsichernde Muttern (4x) abschrauben.
  2. Kunststoffscheiben (4x) abnehmen.
  3. Pufferplatte abnehmen.
Nur bei Führungsrollen oder Entgleisungsschutz oder Fahrwerksträger Baugröße 280, 350 und 420

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger Führungsrollen oder einen Entgleisungsschutz hat. Dieser Arbeitsschritt gilt auch bei Fahrwerksträgern der Baugröße 280, 350 und 420.

SchraubenSpannelement

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Führungsrollen herausnehmen komplett beschriftet 3.jpg
Halter mit Führungsrollen, Klemmstück oder EntgleisungsschutzFührungsrollen
  1. Schrauben (2x) lösen.
  2. Halter mit Führungsrollen, Entgleisungsschutz oder Klemmstück herausnehmen.
Nur bei Führungsrollen bei Fahrwerksträger Baugröße 500

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 500 Führungsrollen hat.

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Angetriebenes Laufrad demontieren - Laufrad freilegen - V500 mit Führungsrollen - 3.jpg
HalterHV-Schraube M20x70 mit Unterlegscheibe 38/21x30
  1. Auf beiden Seiten HV-Schraube M20x70 (3x) lösen und Halter (1x) abnehmen.
Nur bei Baugröße 500

Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 500.

AnschraubplatteHV-Mutter M16

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Angetriebenes Laufrad demontieren - Laufrad freilegen - V500 - 3.jpg
PufferplatteHV-Schraube M16x60 mit Unterlegscheibe 16
  1. HV-Schraube M16x60 lösen und Pufferplatte von der Anschraubplatte abnehmen.

Laufrad ausbauen

Halteschraube

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Schrauben Motorflansch lösen 3.JPG
Rippschrauben
  1. Alle Rippschrauben am Lagerflansch herausschrauben. Die Halteschraube (eine oder mehrere) nicht herausschrauben.

Halteschraube

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Schrauben Lagerbolzen lösen 3.JPG
Rippschrauben
  1. Alle Rippschrauben am Lagerbolzen herausschrauben. Die Halteschraube (eine oder mehrere) nicht herausschrauben.

LagerbolzenLagerflansch

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Laufrad herausnehmen 3.JPG
Laufrad
  1. Lagerbolzen, Lagerflansch und Laufrad herausnehmen.

Hinweis:

Nur bei Baugröße 420 mit Kranfahrantrieb 420V: Auf den Lagerflansch ist zusätzlich ein Adapter gesteckt. Er kann bei der Demontage des Laufrades auf dem Lagerflansch bleiben, wenn er nicht einfach abgenommen werden kann.

Tipp:

Um den Lagerflansch leicht aus dem Fahrwerksträger ziehen zu können, zwei oder vier Schrauben in die Ecken des Lagerflansches eindrehen und den Lagerflansch damit vom Fahrwerksträger abdrücken.

Nur bei Baugröße 500

Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 500.

Tipp:

Gewindebohrungen

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Angetriebenes Laufrad demontieren - V500 - Tipp Ausbau Lagerbolzen - 3.jpg
Lagerbolzen

Um Lagerbolzen leichter ausbauen zu können, zwei Schrauben gegenüber voneinander in freie Gewindebohrungen des Lagerbolzens eindrehen. Der Lagerbolzen kann damit einfach aus dem Fahrwerksträger herausgedrückt werden.

Angetriebenes Laufrad montieren

Ist das Laufrad beschädigt oder abgenutzt, muss es durch ein neues Laufrad ersetzt werden.

Die Bilder zeigen die Montage eines Laufrades der Baugröße 130. Die Montage von größeren Laufrädern unterscheidet sich nicht wesentlich davon.

Laufrad einbauen

LagerbolzenLagerflansch

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Laufrad einbauen 3.JPG
Laufrad
  1. Laufrad in den Fahrwerksträger halten. Welche Seite nach innen und welche nach außen zeigt, ist egal.
  2. Lagerbolzen und Lagerflansch einschieben. Falls nötig, mit Hammer leicht gegen Lagerbolzen und Lagerflansch schlagen.
U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Schrauben Lagerbolzen festschrauben 3.JPG
Rippschrauben
  1. Rippschrauben stufenweise festschrauben.

Ø Laufrad

Festigkeitsklasse

Anzahl

Schraube

Anzieh-Drehmoment

130

10.9

5x

M8x25

42 Nm

160

10.9

5x

M8x25

42 Nm

200

10.9

5x

M10x30

85 Nm

280

10.9

5x

M12x40

130 Nm

350

10.9

8x

M12x40

130 Nm

420

10.9

8x

M16x40

330 Nm

500

10.9

5x

M16x60

330 Nm

Nur bei Baugröße 420 mit Kranfahrantrieb 420V

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn ein Fahrwerksträger Baugröße 420 mit einem Kranfahrantrieb Baugröße 420V montiert werden soll.

Adapter montieren

Lagerflansch

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Stifte einstecken 3.JPG
Stift
  1. Falls nötig: Stifte (4x) in den Lagerflansch stecken.
U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Adapter aufstecken 3.JPG
AdapterLagerflansch
  1. Adapter so drehen, dass das Lochbild übereinstimmt.
  2. Adapter auf die Stifte am Lagerflansch stecken.

Rippschrauben

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Adapter festschrauben 3.JPG
  1. Rippschrauben M16x70 (10x) durch Adapter und Lagerflansch stecken.

Lagerflansch festschrauben

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Laufrad festschrauben 3.JPG
Rippschrauben
  1. Rippschrauben stufenweise festschrauben.

Ø Laufrad

Festigkeitsklasse

Anzahl

Typ

Anzieh-Drehmoment

130

10.9

7x

M8x25

42 Nm

160

10.9

7x

M8x25

42 Nm

200

10.9

7x

M10x30

85 Nm

280

10.9

7x

M12x40

130 
Nm

350

10.9

10x

M12x40

130 
Nm

420 mit Kranfahr‑antrieb 420

10.9

10x

M16x40

330 
Nm

420 mit Kranfahr‑antrieb 420V

10.9

10x

M16x70

330 
Nm

500

10.9

9x

M16x60

300 
Nm

Fahrwerksträger zusammenbauen

Nur bei Fahrwerksträger Baugröße 280, 350 und 420

Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 280, 350 und 420.

SchraubenSpannelement

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Klemmstück einschieben 3.jpg
Klemmstück
  1. Klemmstück einschieben.
  2. Schrauben (2x) festschrauben.

Ø Laufrad

Typ

Art

Anzieh-Drehmoment

130

M8x45

Rippschraube

42 Nm

160

M10x50

Rippschraube

85 Nm

200

M10x50

Rippschraube

85 Nm

280

M12x60

Sechskantschraube

130 Nm

350

M20x75
oder
M20x70

Sechskantschraube

300 Nm

420

M20x75
oder
M20x70

Sechskantschraube

300 Nm

Nur bei FÜhrungsrollen BEI Fahrwerksträger Baugröße 130 bis 420

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 130 bis 420 Führungsrollen hat.

SchraubenSpannelement

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Führungsrollen einschieben komplett beschriftet 3.jpg
HalterFührungsrollen
  1. Halter mit Führungsrollen einschieben.
  2. Schrauben (2x) festschrauben.

Ø Laufrad

Typ

Art

Anzieh-Drehmoment

130

M8x45

Rippschraube

42 Nm

160

M10x50

Rippschraube

85 Nm

200

M10x50

Rippschraube

85 Nm

280

M12x60

Sechskant­schraube

130 Nm

350

M20x75
oder
M20x70

Sechskant­schraube

300 Nm

420

M20x75
oder
M20x70

Sechskant­schraube

300 Nm

Nur bei Entgleisungsschutz BEI FAHRWERKSTRÄGER Baugröße 130 bis 420

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 130 bis 420 einen Entgleisungsschutz hat.

Kleine Seite

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Entgleisungsschutz einschieben 3.jpg
Große SeiteKranfahrantrieb
  1. Entgleisungsschutz so drehen, dass die große Seite zum Kranfahrantrieb zeigt.
  2. Entgleisungsschutz einschieben.
  3. Schrauben (2x) festschrauben.

Ø Laufrad

Typ

Art

Anzieh-Drehmoment

130

M8x45

Rippschraube

42 Nm

160

M10x50

Rippschraube

85 Nm

200

M10x50

Rippschraube

85 Nm

280

M12x60

Sechskantschraube

130 Nm

350

M20x75
oder
M20x70

Sechskantschraube

300 Nm

420

M20x75
oder
M20x70

Sechskantschraube

300 Nm

Nur beI baugröße 130 bis 420

Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 130 bis 420.

Pufferplatte

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Pufferplatte anschrauben.jpg
UnterlegscheibeSelbstsichernde Mutter
  1. Pufferplatte auf Gewindebolzen schieben.
  2. Baugröße 160 bis 420: Kunststoffscheiben (4x) aufstecken.
  3. Selbstsichernde Muttern M10 (4x) festschrauben. 6 Nm.

Die selbstsichernden Muttern dürfen maximal 3x wiederverwendet werden. Danach müssen neue selbstsichernde Muttern verwendet werden.

Nur bei Baugröße 500

Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 500.

AnschraubplatteHV-Mutter M16

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Angetriebenes Laufrad montieren - Fahrwerksträger zusammenbauen - V500 - 3.jpg
PufferplatteHV-Schraube M16x60 mit Unterlegscheibe 16
  1. Unterlegscheibe 16 (6x) auf HV-Schraube M16x60 (6x) aufstecken und Pufferplatte an Anschraubplatte anschrauben.
  2. HV-Schraube M16x60 (6x) mit HV-Mutter M16 (6x) sichern. 250 Nm.

Die HV-Muttern dürfen maximal 3x wiederverwendet werden. Danach müssen neue HV-Muttern verwendet werden.

Nur bei Führungsrollen BEI FAHRWERKSTRÄGER Baugröße 500

Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 500 Führungsrollen hat.

Sechskant-
schraube M20x70
HV-Schraube M20x70 mit Unterlegscheibe 38/21x30

U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Angetriebenes Laufrad montieren - Fahrwerksträger zusammenbauen - V500 mit Führungsollen - Schritt 2 - 3.jpg
BolzenHalter
  1. Auf beiden Seiten Unterlegscheibe 38/21x30 (6x) auf HV-Schraube M20x70 (6x) aufstecken und Halter an Fahrwerksträger anschrauben. 450 Nm.

Fase muss dabei zum Schraubenkopf ausgerichtet sein.

  • Bolzen mit Sechskantschraube M20x70 (2x) an Halter schrauben. 450 Nm.
  • Kranfahrantrieb montieren

    1. Gewicht des Fahrantriebs feststellen. Siehe Produkthandbuch ABUS-Fahrantrieb.
    2. Fahrantrieb so sichern, dass das Gewicht gefahrlos gehalten wird und die Abtriebswelle nicht belastet wird (z. B. in Rundschlinge hängen).

    Lagerflansch

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Fahrantrieb AZP\Fahrantrieb in Lagerflansch 3.jpg
    FahrantriebAbtriebswelle
    1. Verzahnung auf der Abtriebswelle schmieren. Schmierstoff mit Pinsel deckend auftragen.

    Schmierstoff: „Hochtemperaturpaste PBC 1574“. Für Details siehe Produkthandbuch ABUS-Fahrantrieb.

    1. Fahrantrieb in Laufrad schieben.
    Nur bei Fahrantrieb AZP

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn ein Fahrantrieb AZP am Fahrwerksträger montiert werden soll.

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Fahrantrieb AZP\AZP Fahrantrieb festschrauben 3.jpg
    Fahrantrieb AZPRippschraube
    1. Fahrantrieb mit Rippschrauben (4x) festschrauben.

    Baugröße

    Typ

    Anzieh-Drehmoment

    130

    M8x25

    35 Nm

    160

    M10x30

    75 Nm

    200

    M12x30

    115 Nm

    280

    M16x40

    300 Nm

    Nur bei Kranfahrantrieb AZF

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn ein Kranfahrantrieb AZF am Fahrwerksträger montiert werden soll.

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Fahrantrieb AZF\AZF festschrauben 3.jpg
    ZylinderschraubeKranfahrantrieb AZF
    1. Kranfahrantrieb in Laufrad schieben.
    2. Kranfahrantrieb mit Zylinderschrauben und Unterlegscheiben (4x) festschrauben.

    Baugröße

    Typ

    Anzieh-Drehmoment

    350

    M12x100

    85 Nm

    420

    M12x100

    85 Nm

    V420

    M16x140

    210 Nm

    V500

    M16x140

    210 Nm

    Nicht-angetriebenes Laufrad demontieren

    Ist das Laufrad beschädigt oder abgenutzt, muss es durch ein neues Laufrad ersetzt werden.

    Die Bilder zeigen die Demontage eines Laufrades der Baugröße 130. Die Demontage von größeren Laufrädern unterscheidet sich nicht wesentlich davon.

    Kran vorbereiten

    1. Arbeitssicherheitsbestimmungen beachten.
    2. Fahrwerksträger in der Nähe des Laufrades aufbocken.

    Laufrad freilegen

    Nur beI baugröße 130 bis 420

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 130 bis 420.

    Pufferplatte

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Pufferplatte abschrauben.jpg
    KunststoffscheibeSelbstsichernde Mutter
    1. Selbstsichernde Muttern (4x) abschrauben.
    2. Kunststoffscheiben (4x) abnehmen.
    3. Pufferplatte abnehmen.
    Nur bei Führungsrollen BEI FAHRWERKSTRÄGER Baugröße 500

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 500 Führungsrollen hat.

    HV-Schraube M20x70 mit Unterlegscheibe 38/21x30

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Nicht angetriebenes Laufrad demontieren - Laufrad freilegen - V500 mit Führungsrollen - 3.jpg
    Halter
    1. Auf beiden Seiten HV-Schraube M20x70 (3x) lösen und Halter (1x) abnehmen.
    Nur bei Baugröße 500

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 500.

    HV-Mutter M16Anschraubplatte

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Nicht angetriebenes Laufrad demontieren - Laufrad freilegen - V500 - 3.jpg
    HV-Schraube M16x60 mit Unterlegscheibe 16Pufferplatte
    1. HV-Schraube M16x60 lösen und Pufferplatte von der Anschraubplatte abnehmen.
    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Sicherungsring entfernen 3.jpg
    Sicherungsring
    1. Sicherungsring entfernen.
    Nur bei Führungsrollen oder Entgleisungsschutz bei Fahrwerksträger Baugröße 130 bis 420

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 130 bis 420 Führungsrollen oder einen Entgleisungsschutz hat.

    Schrauben

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Führungsrollen herausnehmen (nicht angetrieben) 3.jpg
    Halter mit Führungsrollen oder Entgleisungsschutz
    1. Schrauben (2x) lösen.
    2. Halter mit Führungsrollen oder Entgleisungsschutz herausnehmen.

    Laufrad ausbauen

    DistanzbuchseBolzen

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Laufrad (nicht angetrieben) herausnehmen 3.jpg
    Laufrad
    1. Bolzen, Distanzbuchse und Laufrad herausnehmen.

    Nicht-angetriebenes Laufrad montieren

    Ist das Laufrad beschädigt oder abgenutzt, muss es durch ein neues Laufrad ersetzt werden.

    Die Bilder zeigen die Montage eines Laufrades der Baugröße 130. Die Montage von größeren Laufrädern unterscheidet sich nicht wesentlich davon.

    Laufrad einbauen

    DistanzbuchseBolzen

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Laufrad (nicht angetrieben) einbauen 3.jpg
    Laufrad
    1. Laufrad in den Fahrwerksträger halten. Welche Seite nach innen und welche nach außen zeigt, ist egal.
    2. Bolzen und Distanzbuchse einschieben. Falls nötig, mit Hammer leicht gegen Bolzen und Distanzbuchse schlagen.
    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Sicherungsring anbringen 3.jpg
    Sicherungsring
    1. Sicherungsring anbringen und ordentlich einrasten.
    2. Laufrad drehen. Es muss leichtgängig sein.
    Nur bei Führungsrollen bei Fahrwerksträger baugröße 130 bis 420

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 130 bis 420 Führungsrollen hat.

    Schrauben

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Führungsrollen einschieben (nicht angetrieben) 3.JPG
    Führungsrollen
    1. Führungsrollen einschieben.
    2. Schrauben (2x) festschrauben.

    Ø Laufrad

    Typ

    Art

    Anzieh-Drehmoment

    130

    M8x45

    Rippschraube

    42 Nm

    160

    M10x50

    Rippschraube

    85 Nm

    200

    M10x50

    Rippschraube

    85 Nm

    280

    M12x60

    Sechskantschraube

    130 Nm

    350

    M20x75
    oder
    M20x70

    Sechskantschraube

    300 Nm

    420

    M20x75
    oder
    M20x70

    Sechskantschraube

    300 Nm

    Nur bei Entgleisungsschutz bei Fahrwerksträger baugröße 130 bis 420

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 130 bis 420 einen Entgleisungsschutz hat.

    Kleine Seite

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Entgleisungsschutz einschieben (nicht angetrieben) 3.jpg
    Große SeiteInnenseite
    1. Entgleisungsschutz so drehen, dass die große Seite nach innen (zum Kranfahrantrieb) zeigt.
    2. Entgleisungsschutz einschieben.
    3. Schrauben (2x) festschrauben.

    Ø Laufrad

    Typ

    Art

    Anzieh-Drehmoment

    130

    M8x45

    Rippschraube

    42 Nm

    160

    M10x50

    Rippschraube

    85 Nm

    200

    M10x50

    Rippschraube

    85 Nm

    280

    M12x60

    Sechskantschraube

    130 Nm

    350

    M20x75
    oder
    M20x70

    Sechskantschraube

    300 Nm

    420

    M20x75
    oder
    M20x70

    Sechskantschraube

    300 Nm

    Nur bei Baugröße 130 bis 420

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 130 bis 420.

    Pufferplatte

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Pufferplatte anschrauben.jpg
    UnterlegscheibeSelbstsichernde Mutter
    1. Pufferplatte auf Gewindebolzen schieben.
    2. Baugröße 160 bis 420: Kunststoffscheiben (4x) aufstecken.
    3. Selbstsichernde Muttern M10 (4x) festschrauben. 6 Nm.

    Die selbstsichernden Muttern dürfen maximal 3x wiederverwendet werden. Danach müssen neue selbstsichernde Muttern verwendet werden.

    Nur bei Baugröße 500

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur bei Fahrwerksträgern der Baugröße 500.

    HV-Mutter M16Anschraubplatte

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Nicht angetriebenes Laufrad montieren - Fahrwerksträger zusammenbauen - V500 - 3.jpg
    HV-Schraube M16x60 mit
    Unterlegscheibe 16
    Pufferplatte
    1. Unterlegscheibe 16 (6x) auf HV-Schraube M16x60 (6x) aufstecken und Pufferplatte an Anschraubplatte anschrauben.
    2. HV-Schraube M16x60 (6x) mit HV-Mutter M16 (6x) sichern. 250 Nm.

    Die HV-Muttern dürfen maximal 3x wiederverwendet werden. Danach müssen neue HV-Muttern verwendet werden.

    Nur bei Führungsrollen Bei Fahrwerksträger Baugröße 500

    Dieser Arbeitsschritt gilt nur, wenn der Fahrwerksträger der Baugröße 500 Führungsrollen hat.

    HV-Schraube M20x70
    mit Unterlegscheibe 38/21x30
    Sechskant-
    schraube M20x70

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Nicht angetriebenes Laufrad montieren - Fahrwerksträger zusammenbauen - V500 mit Führungsollen - 3.jpg
    HalterBolzen
    1. Auf beiden Seiten Unterlegscheibe 38/21x30 (6x) auf HV-Schraube M20x70 (6x) aufstecken und Halter an Fahrwerksträger anschrauben. 450 Nm.

    Fase muss dabei zum Schraubenkopf ausgerichtet sein.

  • Bolzen mit Sechskantschraube M20x70 (1x) an Halter schrauben. 25 Nm.
  • Anzieh-Drehmomente Schrauben

    Lagerbolzen

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Anziehmomente Lagerbolzen 3.jpg

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    130

    Rippschraube M8x25

    5x

    42 Nm

    160

    Rippschraube M8x25

    5x

    42 Nm

    200

    Rippschraube M10x30

    5x

    85 Nm

    280

    Rippschraube M12x40

    5x

    130 Nm

    350

    Rippschraube M12x40

    8x

    130 Nm

    420

    Rippschraube M16x40

    8x

    330 Nm

    500

    Rippschraube M16x60

    5x

    330 Nm

    Lagerflansch

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Anzieh-Drehmomente Lagerflansch 3.jpg

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    130

    Rippschraube M8x25

    7x

    42 Nm

    160

    Rippschraube M8x25

    7x

    42 Nm

    200

    Rippschraube M10x30

    7x

    85 Nm

    280

    Rippschraube M12x40

    7x

    130 Nm

    350

    Rippschraube M12x40

    10x

    130 Nm

    420 mit Kranfahrantrieb 420

    Rippschraube M16x40

    10x

    330 Nm

    420 mit Kranfahrantrieb 420V
    (Adapter nötig)

    Rippschraube M16x70

    10x

    330 Nm

    500

    Sechskantschraube M16x60

    9x

    300 Nm

    Führungsrollen, Klemmstück, Entgleisungsschutz Baugröße 130 bis 420

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Anziehmoment Entgleisungschutz 3.jpg

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    130

    Rippschraube M8x45

    2x

    42 Nm

    160

    Rippschraube M10x50

    2x

    85 Nm

    200

    Rippschraube M10x50

    2x

    85 Nm

    280

    Sechskantschraube M12x60

    2x

    130 Nm

    350

    Sechskantschraube M20x75 oder M20x70

    2x

    300 Nm

    420

    Sechskantschraube M20x75 oder M20x70

    2x

    300 Nm

    Halter Baugröße 500

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Anziehdrehmomente - Führungsrollen - V500 - 3.jpg

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    500

    Sechskantschraube M20x70 mit Unterlegscheibe 38/21x30

    3x

    450 Nm

    500

    Sechskantschraube M20x70

    1x

    450 Nm

    Pufferplatte Baugröße 130 bis 420

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Einträger-Laufkran\Einträger-Laufkran\Anziehmomente Pufferplatte.jpg
    • Selbstsichernde Mutter M10
    • Ab Baugröße 160: Kunststoffscheiben
    • 4x pro Pufferplatte
    • 6 Nm

    Pufferplatte Baugröße 500

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Zweiträger-Laufkran\FWT V500\Anziehdrehmomente - Pufferplatte - V500 - 3.jpg
    1. HV-Mutter M16
    2. Unterlegscheibe 16
    3. 6x pro Pufferplatte
    4. 250 Nm.

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    500

    Sechskantschraube M16x60 mit Unterlegscheibe 16

    6x

    250 Nm

    Kranfahrantrieb AZP

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Fahrantrieb AZP\Anzieh-Drehmoment AZP 3.jpg

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    130

    Rippschraube M8x25

    4x

    35 Nm

    160

    Rippschraube M10x30

    4x

    75 Nm

    200

    Rippschraube M12x30

    4x

    115 Nm

    280

    Rippschraube M16x40

    4x

    300 Nm

    Kranfahrantrieb AZF

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Fahrantrieb AZF\Anzieh-Drehmoment AZF 3.jpg

    Baugröße

    Typ, Größe und Länge

    Anzahl

    Anzieh-Drehmoment

    350

    Zylinderschraube M12x100

    4x

    85 Nm

    420

    Zylinderschraube M12x100

    4x

    85 Nm

    V420

    Zylinderschraube M16x140

    4x

    210 Nm

    V500

    Zylinderschraube M16x140

    4x

    210 Nm

    Schmierstoffe

    Nur bei Führungsrollen

    Zylinderrollenlager der Führungsrollen

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Allgemein\Schmierstoffe Führungsrollen 3.jpg

    Schmierung vor Ort mit „High-Lub LT1 EP“, ABUS‑Artikelnummer 318490.Schmierung ab Werk durch „High-Lub LT1 EP“,ABUS-Artikelnummer 317880.

    Zylinderrollenlager schmieren bei:

    • Montage oder Demontage der Führungsrollen
    Nur bei Laufrad Baugröße 350, 420, 500

    Pendelrollenlager im Laufrad

    U:\Allgemein\Produkthandbücher\Produkthandbücher Fotos\Allgemein\Schmierstoffe Laufrad 3.jpg

    Schmierung vor Ort mit „High-Lub LT1 EP“, ABUS‑Artikelnummer 318490.Schmierung ab Werk durch „High-Lub LT1 EP“,ABUS-Artikelnummer 317880.

    Pendelrollenlager schmieren bei:

    • Montage oder Demontage des Laufrads

    Für Details siehe „Angetriebenes Laufrad demontieren“.

    ABUS-Service

    Nur in Deutschland
    1. Falls bekannt, Produktnummer, Seriennummer und Kundennummer bereithalten.
    2. Die ABUS-Service-Zentrale anrufen:
    • Telefon: 02261-37-237
    1. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen.
    1. Der ABUS-Service ruft innerhalb kurzer Zeit zurück.
    1. Bei Bedarf die Problembeschreibung per Fax oder eMail senden:
    • Telefax: 02261-37-265
    • eMail: service@abus-kransysteme.de
    Nur außerhalb von Deutschland
    1. Die ABUS-Niederlassung oder den Kran-Service-Partner vor Ort anrufen.

    Über Kontaktdaten, Ansprechpartner und Erreichbarkeit informiert die ABUS-Niederlassung oder der Kran-Service-Partner vor Ort.