Wird der Fahrantrieb an eine Anlage angeschlossen, die nicht von ABUS ist, hier weiterlesen. Wird der Fahrantrieb an eine ABUS-Krananlage angeschlossen, siehe Fahrantrieb an ABUS-Kran anschließen.
─ Der Fahrantrieb wird im Steckergehäuse am Fahrantrieb durch eine Steckverbindung angeschlossen.
Die Steckverbindung ist als Set AN 105581 erhältlich.
─ Beim Anschließen darauf achten, dass der Gleichrichter für die Bremse im Steckergehäuse bei eingeschaltetem Fahrantrieb mit Wechselspannung versorgt wird. Dazu ist eine Drahtbrücke in der Verschaltung nötig.
─ Der Fahrantrieb kann polschaltbar (schnelle und langsame Fahrgeschwindigkeit), mit nur einer der beiden Fahrgeschwindigkeiten und über einen Frequenzumrichter angeschlossen werden.
─ Der Fahrantrieb kann nicht in Dreieck-Schaltung betrieben werden.
─ Einschaltdauer der Fahrantriebe für die schnelle und langsame Fahrgeschwindigkeit beachten.
Langsame und schnelle Fahrgeschwindigkeit:
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M61: Kranfahrantrieb 1, M62: Kranfahrantrieb 2, V61 und V62: Gleichrichter, U61: Sanftumschaltrelais, K63: Schütz für schnelle Fahrgeschwindigkeit, K62: Schütz für Kranfahren vor, K61: Schütz für Kranfahren zurück
Schutzleiter an beiden
Fahrantrieben anschließen.
Kontakte 1, 2 und 3 für die
langsame Fahrgeschwindigkeit anschließen.
Kontakte 4, 5 und 6 für die
schnelle Fahrgeschwindigkeit anschließen.
Beim Umschalten von langsamer
Fahrgeschwindigkeit auf schnelle Fahrgeschwindigkeit (Schütz K63) eine
Verzögerung von 0,5 Sekunden in der Schaltung einplanen. So wird verhindert, dass der Fahrantrieb im Tipp-Betrieb
(schnelles hin- und herschalten) längere Zeit im Anlaufstrom läuft. Dadurch
würde der Motor auf Dauer beschädigt.
Damit die Last beim Bremsen von der schnellen
Fahrgeschwindigkeit in die langsame Fahrgeschwindigkeit nicht so stark pendelt,
das SU1-Gerät einplanen.. Beim Bremsen von der schnellen
in die langsame Fahrgeschwindigkeit werden für kurze Zeit nur zwei der drei
Phasen des Fahrantriebs auf die langsame Fahrgeschwindigkeit umgeschaltet.
Dadurch bremst der Fahrantrieb nicht ruckartig, sondern sanft ab.
Wenn die langsame
Fahrgeschwindigkeit geschaltet ist (Schütz K 63 nicht geschaltet), immer
zusätzlich eine einzelne Phase der schnellen Fahrgeschwindigkeit schalten
(Kontakt 6). Sonst liegt im Betrieb zwischen den Sternpunkten der schnellen
Fahrgeschwindigkeit und langsamen Fahrgeschwindigkeit keine Spannung an und die
Bremse lüftet nicht.
Nur schnelle Fahrgeschwindigkeit:
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M61: Kranfahrantrieb 1, M62: Kranfahrantrieb 2, V61 und V62: Gleichrichter, K62: Schütz für Kranfahren vor, K61: Schütz für Kranfahren zurück
Schutzleiter an beiden
Fahrantrieben anschließen.
Kontakte 4, 5 und 6 für die
schnelle Fahrgeschwindigkeit anschließen.
Wenn nur die schnelle
Fahrgeschwindigkeit geschaltet wird, immer zusätzlich eine einzelne Phase der
langsamen Fahrgeschwindigkeit schalten (Kontakt 1). Sonst liegt im Betrieb
zwischen den Sternpunkten der schnellen Fahrgeschwindigkeit und langsamen
Fahrgeschwindigkeit keine Spannung an und die Bremse lüftet nicht.
Nur langsame Fahrgeschwindigkeit:
Schutzleiter an beiden
Fahrantrieben anschließen.
Kontakte 1, 2 und 3 für die
langsame Fahrgeschwindigkeit anschließen.
Wenn nur die langsame
Fahrgeschwindigkeit geschaltet wird, immer zusätzlich eine einzelne Phase der
schnellen Fahrgeschwindigkeit schalten (Kontakt 6). Sonst liegt im Betrieb
zwischen den Sternpunkten der schnellen Fahrgeschwindigkeit und langsamen
Fahrgeschwindigkeit keine Spannung an und die Bremse lüftet nicht.
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M61: Kranfahrantrieb 1, M62: Kranfahrantrieb 2, V61: Gleichrichter, U61: Frequenzumrichter
Die Abschirmungen der
Anschlussleitungen mit dem Schutzleiter am Fahrantrieb verbinden.
Nur geschirmte Anschlussleitungen für die Fahrantriebe verwenden.
Schutzleiter an beiden
Fahrantrieben anschließen.
Kontakte 4, 5 und 6
anschließen.
Kontakte 7 und 8 zur
Bremssteuerung anschließen. Der Stromkreis muss bei einer Frequenz von 0 Hz
geöffnet sein.
Leistungsdaten der Bremse: 195 Volt DC, 50 Watt.